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Die Künstler/innen-Individualisten leben über den 3000 km² großen Landkreis verstreut.
Sie verstehen sich als offene Gruppe von professionellen Künstlern mit Arbeitsschwerpunkt in der Uckermark.
Im Namen der Gruppe zu finden sind Bezug zur und Identifikation mit der Region.
Regelmäßig trifft man sich einmal im Monat: beim Brunch zwischen Mitgebrachtem und Selbstgemachtem wird diskutiert.
Der Reihe nach findet man sich in den Ateliers der einzelnen Künstler.
Vertreten sind alle Richtungen der bildenden Kunst wie Malerei, Grafik, Textil, Fotografie, Bildhauerei, Keramik -
von der Kleinstplastik bis zur großformatigen Malerei. Man will kein Verein sein, sich aber als zuverlässiger
Partner präsentieren, denn allgemeinhin gelten Künstler hier als unzuverlässig und unstrukturiert.
Ausgelöst wurde dies durch die Unzufriedenheit der Künstler wegen mangelnder öffentlicher Wahrnehmung in der Region,
fehlender Interessenvertretung und sehr eingeschränkter Ausstellungsmöglichkeiten.
Denn in der öffentlichen Ausrichtung setzt man eher auf Tourismus oder Radwanderwege,
aber das künstlerische Potenzial der Region findet noch kaum Berücksichtigung.
Am Anfang standen viele Diskussionen über Ziele und Strukturen, über Strategien, nach Möglichkeiten zu suchen,
als Künstler im ländlichen Raum zu überleben. Mit dem Ziel, Anknüpfungspunkte in den Metropolen zu finden,
die brachliegenden Potenziale zu bündeln, zu vernetzen, ins öffentliche Bewusstsein zu rücken,
regional und überregional zu präsentieren, entstanden erste gemeinsame Projekte:
- zusätzlich zu den "Offenen Ateliers" im Mai in Brandenburg das "Herbstatelier" im Landkreis Uckermark zu präsentieren
(es gibt eine Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und DB Regio, einen Busshuttleservice einzurichten,
der an diesen Tagen mit Bahntickets kostenfrei zu nutzen ist)
- Gruppenausstellung im Kunstspeicher Schwedt
- Ausstellung "Jenseits" in der Marienkirche Prenzlau anlässlich des Stadtjubiläums (775 Jahre Prenzlau)
- "Kokurina": eine ehemalige Kartoffelsortieranlage in Naugarten/Nordwestuckermark wird ein Ort für Kunst,
Nutzung als spontaner Ausstellungs- und Veranstaltungsraum
Geschichte:
Seit dem Jahr 2005 treffen sich in der Uckermark lebende und arbeitende Künstler beim Künstlerbrunch.
Entstanden ist er unter dem Dach des ehemaligen "Kreativlabor Uckermark" in Prenzlau.
Nach dem Auslaufen dieser geförderten Maßnahme entschloss sich die lose zusammenhängende Gruppe für eine Weiterführung
der Treffen.
Roland Köhler
Künstlergruppe umKunst
An der Gruppe umKunst beteiligte Künstler:
Michaela Ambellan, Tina Bach, Ines Baumgartl, Gunda Behrens, Margit Benthin, Sybille Eckhorn,
Elke Finsterbusch, Hartmut Henschel, Susanne Hoppe, Christine Hubrig, Henrik Humann, Toralf Jaekel,
Sylvia Juhl, Arne Kalkbrenner, Waldemar Kepowicz, Thomas Kleinschmidt, Roland Köhler, Bettina Mundry,
Heike Munser, Gerald Narr, Anett Gerda Ohnesorge, Christina Pohl, Christine Radecke, Ulrike Rösner, Matthias
Schilling, Klaus Schitthelm, Gesine Storck, Ada Stronski, Birgit Uhlig, Rita Zepf u.a.
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